Berufsunfähigkeitsversicherung für Mechatroniker

Der Vermögensaufbau beginnt nicht mit dem Sparen, sondern mit der Gefahrenabwehr

Ihre Arbeitskraft ist im Beruf Ihr Kapital. Doch was passiert, wenn Sie infolge schwerer Krankheit oder Unfall berufsunfähig werden, vielleicht sogar überhaupt nicht mehr arbeiten können? Können Sie sich und Ihrer Familie ohne Ihr Arbeitseinkommen den gewohnten Lebensstandard erhalten oder droht sogar ein Leben am Existenzminimum?

Bundesverfassungsgericht (1 BvR 2027/02 vom 23.10.2006) "... im Fall der Berufs­unfähig­keit, sind die meisten Berufstätigen darauf angewiesen privat vorzusorgen, um ihren Lebensstandard zu sichern. Die Alternativen, Sozialhilfe zu beziehen oder das eigene Vermögen zu ver­brauchen, sind nicht zumutbar." Die Unfallversicherung kann die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht ersetzen, nur ergänzen.

Jeder Vierte scheidet wegen Krankheit vorzeitig aus dem Berufsleben aus

Angestellte Mechatroniker sind versicherungspflichtig in der Deutschen Rentenversicherung und haben nach einer Wartezeit von 5 Versicherungsjahren Anspruch auf eine geringe Erwerbsminderungsrente. Bei der Prüfung der Erwerbsminderung wird nicht die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Mechatroniker bewertet, sondern es wird auf sämtliche Berufe verwiesen, unerheblich ob der Beruf vermittelt werden kann.

Eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung für Mechatroniker schließt die Versorgungslücke und leistet die vereinbarte Berufs­unfähig­keitsrente bereits bei 50-prozentiger Berufs­unfähig­keit in Ihrem Beruf als Mechatroniker. Eine Verweisung auf andere Berufe wird bei den Top-Versicherungstarifen ausgeschlossen. Da sich die Versicherer auf unterschiedliche Berufsgruppen spezialisiert haben, ist die Wahl des besten Versicherungstarifs von der ausgeübten Tätigkeit abhängig.  Der Tarifbeitrag ist abhängig von Eintrittsalter, Vertragslaufzeit und Rentenhöhe.

Welche Versorgungslücke haben Sie bei Wegfall des Arbeitseinkommens?

Die Versorgungslücke sollte nicht anhand von Faustregeln, wie z.B Prozentsatz des Gehaltes, festgelegt werden, sondern anhand der persönlichen Situation bestimmt werden. Denn z.B. eine junge Familie mit kleinen Kindern und nur einem Verdiener, die eventuell gerade beim Hausbau ist, benötigt meist einen höheren Existenzschutz als alleinstehende Berufsstarter, die noch den Lebensstandard aus Studententagen gewohnt sind. Neben der BU-Rentenhöhe gilt es auch die Vertragslaufzeit zu bestimmen. Optimal ist das 67. Lebensjahr, aber es kann auch Gründe geben, die Laufzeit auf das 65. oder 63. Lebensjahr zu begrenzen.

 

berufsunfähig

Welche Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Richtige für Sie?

Mit Klärung der optimalen Absicherungshöhe und Vertragslaufzeit, gilt es die Konditionen der Versicherer zu ermitteln. Diese sind abhängig von Ihrem ausgeübten Beruf und den mit der Antragstellung verbunden Gesundheitsangaben. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten sollten Sie Ihren Arzt oder die Krankenkasse zu den Diagnosen befragen und wir können über anonymisierte Voranfragen die Konditionen der Versicherer erfahren. Danach können wir gemeinsam bewerten, welche Berufsunfähigkeitsversicherung die Richtige für Sie ist. Da die Versicherer die verschiedenen Berufe sehr unterschiedlich hinsichtlich Berufsunfähigkeitsrisiko bewerten und Beitragsunterschiede von mehr als 100% nicht selten sind, hängt die Auswahl des richtigen Tarifs von der ausgeübten Tätigkeit ab.    

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Versicherungsbedingungen sind entscheidend. Empfehlenswert sind Tarife mit:

  • Abstraktem Verweisungsverzicht auf andere Berufe ohne Einschränkungen
  • Verzicht auf Arztanordnungsklausel
  • Weltweitem Versicherungsschutz
  • Leistung der Berufs­unfähig­keitsversicherung rückwirkend ab Beginn der Berufs­unfähig­keit
  • Anspruch auf Berufs­unfähig­keitsrente wenn 6 Monats-Prognose erfüllt
  • Meldefrist: Mindestens 36 Monate rückwirkende Leistung bei verspäteter Meldung
  • Umfassenden Nachversicherungsgarantien ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Verzicht auf Kündigungs-/Anpassungsrecht (§19 VVG) bei unverschuldeter Anzeigepflichtverletzung
  • Umfassende Infektionsschutzklausel für medizinische Berufe
  • Ausschließlich Prüfung des zuletzt ausgeübten Berufs

 

 

 

 

Jeder vierte wird berufsunfähig

Berufs­unfähig­keitsversicherung und Alters­vorsorge nicht aneinanderkoppeln

Der Verbraucherschutz empfiehlt die Berufs­unfähig­keitsversicherung stets als selbständigen Vertag und keinesfalls gekoppelt an einen Alters­vorsorgevertrag auszuwählen. Trotzdem wird oft eine an die Altersvorsorge gekoppelte Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Als Grund wird oft geschildert, dass im Fall der Berufs­unfähig­keit der Versicherer die Beiträge für die Alters­vorsorge übernimmt. Hierfür wäre jedoch die Alters­vorsorge mit BU- Beitragsbefreiung ausreichend, nicht nötig ist die Koppelung von Berufs­unfähig­keitsrente und Alters­vorsorge.  Der plausible Grund, weshalb viele Finanzberater die Berufs­unfähig­keitsversicherung und Alters­vorsorge in einem Vertrag anbieten liegt darin, dass für Alters­vorsorgeverträge hohe Provisionen fließen und bei separat angebotenen Verträgen, viele Verbraucher nur die Berufs­unfähig­keitsversicherung abschließen und mit der Alters­vorsorge abwarten. 

Die Gründe: Berufs­unfähig­keitsversicherung und Alters­vorsorge nicht in einem Vertrag!

  • Der passende BU-Versicherer ist oft nicht der beste Anbieter der Alters­vorsorge.
  • Erhöhung der BU-Rente ist oftmals nur mit gleichzeitiger Erhöhung des Sparbeitrages zur Alters­vorsorge möglich. Bei Familiengründung oder Hauskauf ist oftmals nur Erhöhung der BU-Rente, jedoch keine höhere Sparrate, gewünscht.
  • Bei vorzeitiger Beendigung des Alters­vorsorgevertrags endet auch die Berufs­unfähig­keitsversicherung. Der notwendige BU-Neuabschluss ist mit Nachteilen verbunden (Eintrittsalter, Gesundheitsprüfung)
  • Bei der Kombination von BUZ mit Basisrente sind die Beiträge teilweise steuerlich absetzbar, jedoch ist die spätere BU-Rente kompett zu versteuern. Zudem muss der Beitrag in die Basisrente stets mindestens 50% des Gesamtbetrages betragen.

Die Gründe: Für Berufs­unfähig­keitsversicherung und Alters­vorsorge sollten stets separate Verträge gewählt werden!

  • Losgelöst von der Berufs­unfähig­keitsversicherung, kann für die Alters­vorsorge mit kostengünstigen Indexfonds gespart werden.
  • Erhöhung der BU-Rente, z.B Familiengründung, führt nicht zum Zwang den Alters­vorsorgebeitrag zu erhöhen
  • Auch bei Beendigung des Sparvertrages kann die Berufs­unfähig­keitsversicherung weitergeführt werden
  • Bei der SBU ist nur der Ertragsanteil zu besteuern.   Beispiel: SBU-Rente: 2500€ mtl., Endalter 65, BU-Eintritt: 45. Lebensjahr. Ertragsanteil: 21% = 525€. (D.h. 525€ sind zu versteuern = BU Rente ist steuerfrei, wegen Unterschreitung Grundfreibetrag)

Presseartikel: Berufsunfähigkeitsversicherung

FAZ 12.10.2009: Berufs­unfähig­keit – das verdrängte Risiko“: Mit einem Ansparprodukt gekoppelte Berufs­unfähig­keits-Zusatzversicherungen sollte man nicht abschließen. Steigt der Kunde wegen Scheidung oder Jobverlust aus dem Vertrag aus, verliert er auch seinen BU-Schutz. Eine neue Police kann er nur gegen höhere Prämien abschließen. Und wenn er Pech hat, bekommt er keine Versicherung, weil er Krank­hei­ten hatte, die für die Versicherer als Ausschlusskriterien gelten.“

„FAZ 07.06.2013: Die Berufs­unfähig­keit drängt mehr als die Rente“: Die Rundumversorgung ist mit Aufwand verbunden, weil zwei Versicherungen nötig sind. Erstens ist eine Rente erforderlich, die im Notfall sofort zahlt, und zweitens ist eine Rente nö­tig, die im Alter fließt, weil die Invalidenrente höchstens bis zum 67. Lebensjahr überwiesen wird. Falls die zweite Police also übersehen oder verdrängt wird, droht im Alter finanzielle Armut, weil kein Geld mehr bezahlt wird.“

 

Antragstellung und Service

Nachdem wir den optimalen Versicherungstarif ermittelt und Sie sich zum Vertragsabschluss entschieden haben, kümmern wir uns um die Antragstellung und erledigen sämtliche Formalitäten. Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen auch nach Vertragsabschluss jederzeit zur Seite. Im Fall der Berufsunfähigkeit stellen wir Ihnen für den Leistungsantrag kostenfrei den Service einer auf das Thema Berufs­unfähig­keit spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei zur Verfügung. 

Unsere Dienstleistung ist für Sie kostenfrei und wird durch die vermittelte Gesellschaft vergütet. Eine Honorarberatung ist in der Sparte Berufsunfähigkeitsversicherung nicht empfehlenswert. Einerseits existieren nur wenige geeignete Honorartarife und zudem besteht das Risiko, infolge Vorerkrankung keine geeignete Lösung zu finden. Bei der Honorarberatung würde trotzdem eine Vergütung anfallen. Bei der Vergütung durch die Gesellschaften entstehen Ihnen somit keine Kosten. 

 

Unverbindlicher und kostenfreier Vergleich: Berufsunfähigkeitsversicherung für Mechatroniker




Anrede

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Beruf

Höchster Bildungsabschluss

Anteil Bürotätigkeit

Monatliche BU-Rente

Geburtsdatum

Mitteilung

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Schwere Krankheiten Versicherung - eine sinnvolle Ergänzung?

Invaliditätsversicherungen wie Dread Disease Versicherung oder Multi-Rente leisten bei schweren Krankheit wie Krebs, Schlaganfall, Herz-, Nieren-, Leber- und Lungenerkrankungen. Die Auszahlung erfolgt unabhängig von der weiteren beruflichen Tätigkeit und ermöglicht z.B.

  • Medizinische Behandlungsmethoden, die von der Krankenversicherung nicht bezahlt werden
  • Finanzierung der erforderlichen Umbauten an Auto, Wohnung oder Haus
  • Sondertilgung der Immobilie
  • Weniger zu arbeiten und trotzdem den Lebensstandard und die Versorgung der Familie zu sichern

Worauf Sie beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU) achten sollten

Die Gesundheitsfragen

Vor der Antragstellung gilt es zuerst die Versicherbarkeit zu prüfen. Mit der Antragstellung sind Gesundheitsfragen zu beantworten und bei schweren und chronischen Erkrankungen kann es zur Antragsablehnung, zum Risikozuschlag oder auch zum Leistungsausschluss kommen. Wir besprechen daher noch vor Antragstellung ausführlich die Gesundheitsfragen mit Ihnen und sofern chronische oder schwere Erkrankungen bestehen, stellen wir anonymisierte Risikovoranfragen bei den verschiedenen Versicherungsgesellschaften. Sofern Sie sich an Erkrankungen nicht erinnern, können Sie bei den behandelnden Ärzten bzw. bei Ihrer Kranken­ver­si­che­rung die Daten anfordern. Sollten Sie hierbei unbekannte Diagnosen feststellen, können Sie Rücksprache mit dem Arzt halten und um Korrektur bitten. Leider passieren Ärzten hin und wieder Abrechnungsfehler mit falschen Diagnosen. Abzuraten ist von falschen Angaben zum Gesundheitszustand, da die Versicherungsgesellschaft dann im Berufs­unfähig­keitsfall die Zahlung der Berufs­unfähig­keitsrente wegen vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung verweigern kann.

Welche Rentenhöhe sollte bei der Berufs­unfähig­keitsversicherung vereinbart werden?

Was bleibt Ihnen im Fall der Berufs­unfähig­keit an Einkommen um Ihre Lebenshaltungskosten abdecken zu können? Je größer Ihr Kapitalvermögen, desto geringer ist die Versorgungslücke. Bill Gates oder Mark Zuckerberg benötigen keine Berufs­unfähig­keitsversicherung, da deren Kapitalvermögen zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten ausreichen dürfte. Sofern Ihr Vermögen nicht zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten bis an Ihr Lebensende ausreicht, lautet die Empfehlung 70-100% des Nettoeinkommens abzusichern: Bei Familien ist der Absicherungsbedarf meist höher als bei Alleinstehenden.

Welche Laufzeit sollte für die Berufs­unfähig­keitsversicherung vereinbart werden?

Bei Beantragung der Berufs­unfähig­keitsversicherung ist die Laufzeit festzulegen. Eine Verkürzung der Laufzeit ist möglich, jedoch keine Verlängerung. Daher lautet die Empfehlung als Laufzeit das Renteneintrittsalter zu wählen, d.h. das 67. Lebensjahr, da sonst eine enorme Versorgungslücke droht. Da die sich die Laufzeit wesentlich auf den Beitrag auswirkt, z.B. ist der Beitrag für Laufzeit 67. Lebensjahr ca 70% höher als für Laufzeit 60. Lebensjahr, entscheiden sich Versicherungsnehmer oft für kürzere Laufzeiten, insbesondere wenn mit einem größeren Erbe gerechnet wird. Auch entscheiden sich einige Versicherungsnehmer für das 60 oder das 63. Lebensjahr, mit der Begründung, dass bis dahin die Immobilie abbezahlt ist und die Kinder aus dem Haus sind und man bis dahin nur noch für sich selbst die Verantwortung zu tragen hat.

Berufs­unfähig­keitsversicherung: Nachversicherungsgarantie und Beitragsdynamik

Um Ihr Absicherungsniveau trotz Inflation halten zu können, sollten Sie in Ihrem Vertrag eine Dynamik vereinbaren. Somit erhalten Sie ein jährlich Erhöhungsangebot, welches Sie annehmen oder ablehnen können. Sollten Sie als Berufsstarter mit einer geringen Berufs­unfähig­keitsrente beginnen, so empfiehlt sich zu dem ein Vertrag mit umfassenden Nachversicherungsgarantien auszuwählen. So können Sie bei wichtigen Ereignissen, z.B. Geburt eines Kindes, die Berufs­unfähig­keitsrente erhöhen. Dynamik und Nachversicherungsgarantien ermöglichen die BU-Rentenerhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung. Andere Erhöhungen sind mit einer Gesundheitsprüfung verbunden und im Fall schwerer Erkrankungen kann die BU-Erhöhung abgelehnt werden.

Berufs­unfähig­keitsversicherung: Ist eine garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall sinnvoll?

Sofern die Berufs­unfähig­keit eintritt und Sie Berufs­unfähig­keitsrente beziehen, wird diese jährlich im Rahmen der Überschussbeteiligung erhöht. Zusätzlich können Sie eine garantierte Rentensteigerung von 1%, 2% oder 3% für einen Mehrbeitrag von ca. 5 – 15% vereinbaren. Alternativ können Sie für den Mehrbeitrag auch eine 5%-15% höhere BU-Rente wählen.

Berufs­unfähig­keitsversicherung: Abstrakte und konkrete Verweisung

Beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sollten nur Tarife in Erwägung gezogen werden, die in ihren Versicherungsbedingungen auf das Recht auf abstrakte Verweisung verzichten. Andernfalls kann Sie der Versicherer bei Berufs­unfähig­keit auf eine andere Tätigkeit verweisen, selbst dann wenn Sie keine Anstellung in diesem Beruf bekommen können. Wenn Sie sich jedoch aus freiem Willen für die Aufnahme einer Tätigkeit entscheiden, die Ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und der bisherigen Lebensstellung entspricht? Dann hat der Versicherer das Recht auf konkrete Verweisung. Gemäß Rechtsprechung ist Voraussetzung für das Erreichen der bisherigen Lebensstellung, dass die Einkommensreduzierung nicht mehr als 20%, im Vergleich zum vor der gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgeübten Beruf, beträgt.

Option Berufs­unfähig­keitsrente auch bei 6-monatiger Arbeitsunfähigkeit?

Auch bei langwierigen Erkrankungen kann oftmals nur Arbeitsunfähigkeit statt Berufs­unfähig­keit vorliegen. Auch kann bei unklaren Krankheitsverläufen, z.B. Depressionen, die Feststellung der Berufs­unfähig­keit einige Monate in Anspruch nehmen.  Mit dem Einschluss der Berufs­unfähig­keitsrente bei 6-monatiger Arbeitsunfähigkeit, erhalten Sie bei unklaren Krankheitsverläufen und langwieriger Arbeitsunfähigkeit selbst dann wenn keine Berufs­unfähig­keit vorliegt die vereinbarte Berufs­unfähig­keitsrente.

BU-Leistungsquoten der Versicherer

Das Analysehaus Franke & Bornberg hat die Leistungspraxis der BU-Versicherer umfassend untersucht, u.a. Auswahl der Gutachter, die Regulierungsdauer sowie die BU-Anerkennungen und BU-Ablehnungen. 70% der eingereichten Leistungsanträge werden im Durchschnitt von den BU-Versicherern anerkannt. Bei den 30% Nicht-Anerkennungen handelt es sich in vielen Fällen nicht um Ablehnungen. Vielmehr wurden vorsorgliche Leistungsanmeldungen durch die Kunden selbst nicht weiter verfolgt.

Tabelle BU-Leistungsquoten* der Versicherer

Gesellschaft BU-Quote Prozess-Quote
Leistungsfälle Gesellschaft BU-Quote Prozess-Quote Leistungsfälle Gesellschaft BU Quote Prozess-Quote Leistungsfälle
AachenMünchener 70,89% 1,44% 22.269 Debeka 79,83% 0,34% 6.512 LV 1871 76,95%
1,19% 1.082
Allianz 82,53% 1,27% 62.283 Dialog 71,35% 0,00% 1.053 Metall Rente 85,82%
0,83% 7.323
Alte Leipziger 76,27% 0,89% 6.957 Die Bayerische 65,80% 0,83% 234 Nürnberger 73,53% 1,52% 14.149
AXA/DBV 84,17% 1,93% 18.924 Ergo 79,21% 1,48% 16.070 Signal Iduna 77,71%
2,88% 7.502
Barmenia 65,43% 0,69% 728 Gothaer 78,07% 3,73% 3.868 Stuttgarter 84,58% 3,90% 976
Basler 76,01% k. A. 1.373 Hannoversche 75,04% 2,08% 897 Swiss Life 85,82% 0,83% 7.323
Canada Life k. A. k. A.
105 Hanse Merkur
k.A. k.A. 292 Volkswohlbund 74,47% 1,90% 4.180
Condor 93,06% 3,61% 716 HDI 84,26% 1,13% 7.579 Württembergische 84,57% 2,02% 8.698
Continentale 74,86% 0,96% 2.446 HUK-Coburg 73,13% 6,29% 1.972 WWK 67,83% 1,52% 2.596
Cosmos Direkt
77,53% 3,20% 2.521 Klinik Rente 85,82% 0,83% 7.323 Zürich Dt. Herold 74,83% 2,95% 10.434

*Morgen & Morgen: BU-Kompetenz – Leistungsfallprüfung – BU-Leistungsquoten

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  • Michael Mülbaier
    Diplom-Betriebswirt
    Finanzfachwirt

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