Finanzberatung für akademische Berufe: Fehler beim Berufsstart

Mit Abschluss des Studiums und Einstieg ins Berufsleben stehen wichtige Entscheidungen zu den Themen Finanzen und Versicherungen an. Eine unabhängige Finanzberatung um einen Überblick zu gewinnen und ein individuelles Konzept zu erhalten ist sinnvoll. Doch wie wähle ich den richtigen Berater aus und woran merke ich, ob dieser wirklich meine Interessen oder nicht doch primär sein Eigeninteresse verfolgt, d.h. Konzepte oder Produkte mit maximaler Provision anbietet?  

Neben Hafptlicht- und Krankenversicherung zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu den existenziellen Versicherungen. Denn wenn man krankheitsbedingt den Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann, dann fällt das Einkommen weg aber die Lebenshaltungskosten bestehen weiterhin. Über die Berufsunfähigkeitsversicherung erhält man dann eine monatliche Rente, die einem ermöglicht die Ausgaben für sich und seine Familie weiterhin zu bestreiten.

Obwohl der Verbraucherschutz die Berufs­unfähig­keitsversicherung stets als selbständigen Vertag und keinesfalls gekoppelt an einen Alters­vorsorgevertrag empfiehlt, verkaufen provisionsgetriebene Finanzberater gerne diese Kobination als Steuermodell.  Neben der vermeintlichen Steuerersparnis wird als Grund geschildert, dass im Fall der Berufs­unfähig­keit der Versicherer die Beiträge für die Alters­vorsorge übernimmt und somit die Altersarmut vermieden wird.

Verschwiegen wird hierbei oft, dass bei diesem Kombi-Modell im Leistungsfall die Berufsunfähigkeitsrente vollständig zu versteuern ist und daher die Höhe der Berufsunfähigkeitsversicherung 20 bis 25% höher anzusetzen ist als bei der selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese kann zwar nicht steuerlich abgesetzt werden, dafür zahlt man im Leistungsfall meistens keine Steuer auf die Berufsunfähigkeitsrente, da die Ertragsanteilbesteuerung meistens unter dem Steuerfreibetrag liegt.

Auch das Argument, die Berufsunfähigkeitsversicherung übernimmt beim Kombi-Modell die Beiträge zur Altersvorsorge ist eine Täuschung. Denn für diesen Effekt ist es ausreichend einen Alters­vorsorgevertrag mit BU- Beitragsbefreiung zu wählen, nicht nötig ist die Koppelung von Berufs­unfähig­keitsrente und Alters­vorsorge.

 

Der plausible Grund, weshalb viele Finanzberater die Berufs­unfähig­keitsversicherung und Alters­vorsorge in einem Vertrag anbieten liegt darin, dass für Alters­vorsorgeverträge hohe Provisionen fließen und bei separat angebotenen Verträgen, viele Verbraucher nur die Berufs­unfähig­keitsversicherung abschließen und mit der Alters­vorsorge abwarten.

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  • Michael Mülbaier
    Diplom-Betriebswirt
    Finanzfachwirt

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